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ARD: Tod auf der Balkanroute – Ein Vater und ein Grab in Südserbien (+ Audio)

Etwa eine Million Menschen passierten auf ihrer Flucht vor Krieg und Elend im Nah- und Mittleren Osten meine Heimat Serbien. Wegen der Lage vor den Toren der EU ist diese für die meisten so etwas wie ein „Sprungbrett“ für den letzten und entscheidenden Schritt – die legale oder illegale Überquerung der ungarischen oder kroatischen Grenze. Nicht alle schafften aber diesen Weg in die bessere Zukunft, das Schicksal wollte es einfach nicht. Sie ertranken nicht zu Hunderten und Tausenden, so wie im Mittelmeer, aber sie starben auch und das in unserer unmittelbaren Nähe. Gerade deswegen möchten wir, vom ARD-Team Südosteuropa, diesen Opfern des Schicksals ein Gesicht geben und ihre Geschichte erzählen.

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Migrants can no longer stay in central Belgrade

The reception center for migrants in Sid, northwestern Serbia, is closing, while migrants currently staying in downtown Belgrade will soon be relocated. Ministry of Labor, Social and Veteran Affairs State Secretary Nenad Ivanisevic announced this, noting that the Commissariat for Refugees has drawn up plans to transfer migrants from central areas of the capital to reception centers, and that they will work with NGOs to explain that “they can no longer stay there, that it makes no sense.”

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Serbia Moves Refugees From Sid Following Campaign

After locals in the Serbian border town of Sid complained of threats to their safety, authorities are removing refugees from a centre located near the town’s train station. At least 60 refugees will be transported this week out of a centre in Sid, near the Croatian border, after locals petitioned for their removal, complaining that they were a safety risk.Hundreds of refugees have been already transported from the centre, Serbia’s State Commissioner for Refugees, Vladimir Cucic told BIRN.

ARD: Wird Serbien Europas größtes Flüchtlingscamp?

Ungarische Polizisten haben mir die Hände gebrochen und meine Freunde und mich verprügelt“,  erzählt der 19- jährige Ahmad in gebrochenem Englisch. Und dann zeigt er seine Handgelenke. Die Knochen sehen deformiert aus. Ahmed ist in Pakistan geboren. Aus der Region Punjab hat er es bis an die ungarisch–serbische Grenze geschafft. Damit er überhaupt nach Europa gebracht wird, musste er einem Schlepper 10.000 Euro zahlen. Doch jetzt ist vorerst Endstation. An der ungarischen Grenze ist er stecken geblieben. Seit etwa fünf Monaten wohnt er  in einem Zelt am Stadtrand der serbischen Stadt Subotica, der ersten größeren Stadt hinter der ungarischen Grenze. „Ich bin schon zehnmal über den Zaun, hatte es nach Ungarn geschafft“, berichtet er. Dann haben die Polizisten mich und andere Flüchtlinge erwischt und zurückgeschickt. Und jedes Mal haben sie uns geschlagen“, berichtet der hochgewachsene, schlanke Mann. „Frauen und Kinder auch“. „Ich will in Europa ein gutes Leben haben“, beschreibt Ahmed den Grund seiner Flucht aus Pakistan. „Arbeiten. Egal wo. Österreich, Deutschland oder Italien“, sagt er. Nach Pakistan will er nicht mehr zurück. „Ich habe dort keine Zukunft“.

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