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Flüchtlinge sitzen an serbisch-kroatischer Grenze fest

Rund 100 Flüchtlinge sitzen nach einem 120 Kilometer langen Fußmarsch bei klirrender Kälte an der Grenze zwischen Serbien und dem EU-Land Kroatien fest. Die Flüchtlinge, vor allem junge Männer aus Pakistan und Afghanistan, hatten sich am Freitag in der serbischen Hauptstadt Belgrad auf den Weg zum Grenzübergang Sid gemacht. Serbische und kroatische Polizisten hinderten sie am Montag jedoch daran, über die Grenze in die Europäische Union zu gelangen.

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Report on the situation of migrants in Serbia in autumn 2016

This report describes the violence of the border regime erected and fortified as part of the gradual closure of the Balkan corridor since the end of 2015. A bit more than one year ago, the Hungarian government finished constructing the fences along the Serbo-Hungarian and Croatian-Hungarian border, and a bit more than 6 months ago the entrance to the Balkan corridor at the Greek-Macedonian border in Idomeni was closed completely. The logic and consequences of the closure of flight routes manifest themselves in the daily violence of the border regime and its zones of control and coercion.

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Afghan asylum seekers stranded at Hungary-Serbia border

More than 300 migrants in Belgrade marched toward Hungary’s border with Serbia on Tuesday, appealing for European nations to let them in. An estimated 6,000 people are stranded in Serbia due to the border closures, most of whom fled countries such as Afghanistan, Iran and Syria. Though Hungary currently admits around 30 people per day from Serbia, most refugees and migrants are essentially gridlocked, with nowhere to go.

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The Guardian: Refugees stuck in Serbia begin marching towards Hungarian border

Die Lage sei schlecht und werde schlechter, warnte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen schon Mitte vergangener Woche. In einem Bericht des Flüchtlingskommissariats zur Situation in Serbien hieß es, im äußersten Norden des Landes hätten sich binnen Tagen mehr als 1200 „Flüchtlinge/Migranten“ versammelt, die in Ungarn das Gebiet der EU (wieder) betreten wollen, das sie bei der (illegalen) Ausreise aus Griechenland verlassen hatten. Allein am 6. Juli, so der Bericht, habe man 120 Migranten betreut, die erzählten, aus Ungarn wieder in das Niemandsland zwischen ungarischer und serbischer Grenze abgeschoben worden zu sein. Belgrader Medien berichten in Anspielung auf frühere Zustände an der griechisch-mazedonischen Grenze, nahe des Dorfes Horgos drohe ein „serbisches Idomeni“ zu entstehen – ein wildes Flüchtlingslager für zehntausende „Niemandsleute im Niemandsland“, die ein Zaun an der Weiterreise hindere.

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